ANOVA-Rechner
Vergleiche 2 bis 10 Gruppen mit einer einfaktoriellen ANOVA. Berechne F-Wert, p-Wert-Bereich, kritischen F-Wert, Eta-Quadrat und ANOVA-Tabelle.
ANOVA-Interpretationshilfe
| p-Wert | Bei α = 0,05 | Interpretation |
|---|---|---|
| 0,20 | Nullhypothese nicht verwerfen | Keine ausreichenden Hinweise auf verschiedene Gruppenmittelwerte |
| 0,10 | Nullhypothese nicht verwerfen | Keine ausreichenden Hinweise auf verschiedene Gruppenmittelwerte |
| 0,05 | Nullhypothese nicht verwerfen | F muss den kritischen F-Wert überschreiten |
| 0,01 | Nullhypothese verwerfen | Hinweis, dass mindestens ein Gruppenmittelwert abweicht |
| 0,001 | Nullhypothese verwerfen | Starker Hinweis, dass mindestens ein Gruppenmittelwert abweicht |
Häufige Fragen
Was prüft eine einfaktorielle ANOVA?
Eine einfaktorielle ANOVA prüft die Nullhypothese, dass die Mittelwerte von zwei oder mehr Gruppen gleich sind. Sie vergleicht die Streuung zwischen den Gruppen mit der Streuung innerhalb der Gruppen. Bei nur zwei Gruppen entspricht die ANOVA dem Quadrat eines Zweistichproben-t-Werts.
Welche Annahmen benötigt eine ANOVA?
Die Gruppen sollten annähernd normalverteilt sein, eine gemeinsame Varianz haben und unabhängige Beobachtungen enthalten. Die ANOVA ist bei ähnlich großen Gruppen robust gegen leichte Abweichungen. Bei deutlich verschiedenen Varianzen kann eine Welch-ANOVA oder ein nichtparametrischer Test besser passen.
Wie interpretiere ich die F-Statistik?
Die F-Statistik ist das Verhältnis der mittleren Quadratsumme zwischen Gruppen zur mittleren Quadratsumme innerhalb der Gruppen. Ein Wert nahe 1 passt zu ähnlicher Streuung. Vergleiche F mit dem kritischen F-Wert oder den p-Wert mit Alpha. Überschreitet F den kritischen Wert, wird die Nullhypothese verworfen.
Was soll ich tun, wenn die ANOVA die Nullhypothese verwirft?
Die ANOVA zeigt nur, dass sich mindestens ein Mittelwert unterscheidet. Sie sagt nicht, welche Gruppen voneinander abweichen. Verwende anschließend einen geeigneten Post-hoc-Test mit Kontrolle des Fehlers über mehrere Vergleiche, etwa Tukey-HSD bei passenden Voraussetzungen.
Was bedeutet Eta-Quadrat als Effektstärke?
Eta-Quadrat ist der Anteil der Gesamtstreuung, der mit der Gruppenzugehörigkeit zusammenhängt. Es wird als Quadratsumme zwischen Gruppen geteilt durch die Gesamtquadratsumme berechnet. Richtwerte sind 0,01 für klein, 0,06 für mittel und 0,14 für groß. Ein p-Wert ersetzt keine Einschätzung der praktischen Bedeutung.
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