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Z-Test für zwei Anteile

Vergleiche zwei Erfolgsanteile mit einem z-Test. Ermittle gepoolten Anteil, z-Wert, ein- und zweiseitige p-Werte sowie Konfidenzintervall.

Z-Test für zwei Anteile

Stichprobe 1 (Kontrolle)

Stichprobe 2 (Variante)

Das Niveau bestimmt Alpha und die Breite des Intervalls für die Differenz.

Der Test nutzt eine Normalapproximation. Bei kleinen Häufigkeiten oder Anteilen nahe 0 % und 100 % ist ein exakter Test besser. Ein signifikanter Zusammenhang beweist keine Kausalität.

z-Statistik

-2,0213

Stichprobe 1 liegt 2 % unter Stichprobe 2.

Signifikanter Unterschied bei 95 % Konfidenz (p < 0,05)

p-Wert, zweiseitig

0,043245

p-Wert, einseitig

0,021622

Anteil Stichprobe 1

10 %

Anteil Stichprobe 2

12 %

Gepoolter Anteil

11 %

Differenz p1 minus p2

-2 %

Standardfehler gepoolt

0,00989

Standardfehler ungepoolt

0,00989

Alpha

0,05

Kritischer z-Wert

1,96

Konfidenzniveau

95 %

Signifikant

Ja

Konfidenzintervall für die Differenz

-3,94 % bis -0,06 %

Fehlerspanne: 1,94 %. Methode: ungepooltes Wald-Intervall.

Kritische Werte beim z-Test für zwei Anteile

Zweiseitiges KonfidenzniveauSignifikanzniveauKritischer z-Wert
80 %0,20±1,2816
90 %0,10±1,6449
95 %0,05±1,9600
98 %0,02±2,3263
99 %0,01±2,5758

Häufige Fragen

Wann verwende ich einen z-Test für zwei Anteile?
Nutze ihn, wenn du die Erfolgsraten zweier unabhängiger Gruppen vergleichst, etwa Konversionsraten in einem A/B-Test oder Bestehensraten zweier Klassen. Du gibst je Gruppe Erfolge und Stichprobengröße ein. Der Test prüft, ob die beobachtete Differenz größer ist als durch Zufallsschwankungen zu erwarten.
Wie wird die z-Statistik berechnet?
Zuerst berechnet der Rechner beide Stichprobenanteile und den gepoolten Anteil aus allen Erfolgen und Versuchen. Die Differenz p1 minus p2 wird anschließend durch den gepoolten Standardfehler geteilt. Ein größerer Betrag der z-Statistik bedeutet einen größeren Abstand relativ zum Stichprobenrauschen.
Was ist der Unterschied zwischen einseitigem und zweiseitigem p-Wert?
Der zweiseitige p-Wert berücksichtigt eine Abweichung in beide Richtungen. Der angezeigte einseitige Wert betrachtet die Richtung der beobachteten Differenz und ist hier halb so groß. Eine vorher festgelegte Hypothese in der Gegenrichtung würde den anderen Verteilungsschwanz verwenden.
Warum nutzt das Konfidenzintervall einen anderen Standardfehler?
Für den Hypothesentest wird unter der Nullhypothese ein gemeinsamer Anteil angenommen, deshalb werden die Daten gepoolt. Das Intervall der Differenz nimmt dagegen verschiedene Anteile an und verwendet den ungepoolten Standardfehler. Direkt an einer Signifikanzgrenze können sich beide Aussagen daher unterscheiden.
Wie groß müssen die Stichproben sein?
Die Normalapproximation ist meist verlässlicher, wenn jede Gruppe ungefähr fünf bis zehn Erfolge und ebenso viele Misserfolge enthält. Bei kleinen Zellen oder Anteilen nahe null oder 100 Prozent ist ein exaktes Verfahren wie Fishers exakter Test vorzuziehen. Größere Stichproben machen das Intervall außerdem schmaler.
Beweist ein signifikanter Wert einen Unterschied oder eine Ursache?
Nein. Ein kleiner p-Wert spricht gegen gleiche Anteile unter dem verwendeten Modell, ist aber kein Beweis und misst nicht die praktische Größe des Effekts. Lies zusätzlich das Konfidenzintervall und beachte, dass dieser Test weder Kausalität noch die Qualität deines Studiendesigns beurteilt.

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