Spearman-Rangkorrelations-Rechner
Berechne Spearmans Rangkorrelation aus Wertepaaren. Berücksichtige Bindungen, Rangtabelle, t-Statistik, Freiheitsgrade und zweiseitigen p-Wert.
Beispiele für Spearmans Rangkorrelation
| Rangbeziehung | Spearmans Rho | Richtung | Stärke |
|---|---|---|---|
| Ränge steigen gemeinsam | 1 | Positiv | Perfekt |
| Ränge fallen in umgekehrter Reihenfolge | -1 | Negativ | Perfekt |
| Keine monotone Rangfolge | Nahe 0 | Keine Richtung | Keine Korrelation |
Häufige Fragen
Was misst Spearmans Rangkorrelation?
Spearmans Rho misst, wie gut zwei Variablen einem monotonen Trend folgen. Dazu werden die Rohwerte zuerst in Ränge umgewandelt. Ein Wert von minus 1 steht für eine vollständig umgekehrte Reihenfolge, null für keinen monotonen Zusammenhang und plus 1 für dieselbe Rangfolge.
Wie unterscheidet sich Spearmans Rho von Pearsons r?
Pearsons r bewertet einen geradlinigen Zusammenhang mit den Rohwerten. Spearmans Rho arbeitet dagegen mit Rängen und erfasst jeden monotonen Verlauf, auch wenn er gekrümmt ist. Rangkorrelationen reagieren außerdem meist weniger empfindlich auf Ausreißer und eignen sich für ordinale Skalen.
Wie behandelt der Rechner gleiche Werte?
Bei gleichen Werten erhalten alle betroffenen Beobachtungen den Mittelwert der belegten Ränge. Anschließend verwendet der Rechner die korrigierte Formel. Zusätzlich wird der nicht korrigierte Wert angezeigt, damit der Unterschied zur einfachen Formel sichtbar bleibt.
Wie lese ich t-Statistik und p-Wert?
Für die Prüfung gegen einen Zusammenhang von null berechnet der Rechner die t-Statistik mit n minus 2 Freiheitsgraden und einen zweiseitigen p-Wert aus der t-Verteilung. Ein kleiner p-Wert spricht gegen die Nullhypothese. Bei sehr kleinen Stichproben ist diese Näherung vorsichtig zu beurteilen.
Wie viele Wertepaare brauche ich?
Du brauchst mindestens 3 Wertepaare. Der Rechner akzeptiert bis zu 200 Paare. In jeder Variablen müssen mindestens zwei verschiedene Werte vorkommen, sonst haben die Ränge keine Streuung. Mehr Paare erhöhen in der Regel die Aussagekraft des Signifikanztests.
Was gilt als starke Rangkorrelation?
Als grobe Orientierung gilt ein Betrag unter 0,1 als keine Korrelation, 0,1 bis unter 0,3 als sehr schwach, 0,3 bis unter 0,5 als schwach, 0,5 bis unter 0,7 als mittel, 0,7 bis 0,9 als stark und über 0,9 als sehr stark. Diese Grenzen sind Konventionen.
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