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Mann-Whitney-U-Test-Rechner

Vergleiche zwei unabhängige Stichproben mit dem Mann-Whitney-U-Test. Erhalte U, z, ein- und zweiseitige p-Werte, Rangübersicht und Bindungskorrektur.

Mann-Whitney-U-Test-Rechner

Trenne die Werte mit Semikolon, Leerzeichen oder Zeilenumbruch. Ein Dezimalkomma bleibt dabei Teil der Zahl.

Trenne die Werte mit Semikolon, Leerzeichen oder Zeilenumbruch. Ein Dezimalkomma bleibt dabei Teil der Zahl.

Gib mindestens zwei gültige Zahlen je Stichprobe ein. Die Stichproben dürfen unterschiedlich groß sein. Höchstens 1.000 Werte je Stichprobe.

U-Statistik

2,00

z = -3,5988 mit Stetigkeitskorrektur, zweiseitiger p = 0,000320

Der zweiseitiger Test ist bei α = 0,05 signifikant. Die Nullhypothese wird verworfen.
U₁
2,00
U₂
98,00
Mittelwert von U
50,00
Standardabweichung von U
13,1989
p-Wert, zweiseitig
0,000320
p-Wert, einseitig
0,000160
Zweiseitig signifikant bei 0,05
Ja
Zweiseitig signifikant bei 0,01
Ja
Rangübersicht
StichprobenRangsummeMittlerer Rang
Stichprobe 11057,05,70
Stichprobe 210153,015,30

Rang-biseriale Korrelation

-0,9600

Bindungskorrektur

Angewendet

Der Test arbeitet mit Rängen und zeigt eine asymptotische Normalapproximation mit Stetigkeits- und Bindungskorrektur. Ein signifikanter Unterschied beweist keine Kausalität.

Beispiel für den Mann-Whitney-U-Test

Werte Gruppe AWerte Gruppe BKleineres UWas wird geprüft?
1, 3, 52, 4, 63Unterschied der Rangwerte
1, 2, 37, 8, 90Klar getrennte Rangwerte
2, 4, 62, 4, 64,5Ränge werden bei Bindungen gemittelt
1, 2, 31, 2, 34,5Identische Rangverteilungen
1, 4, 72, 5, 83Überlappende Rangwerte

Häufige Fragen

Was ist der Mann-Whitney-U-Test?
Der Mann-Whitney-U-Test, auch Wilcoxon-Rangsummentest genannt, vergleicht zwei unabhängige Stichproben anhand ihrer Ränge. Er setzt keine Normalverteilung der Rohwerte voraus. Ein signifikantes Ergebnis bedeutet, dass eine Stichprobe tendenziell größere Werte liefert als die andere.
Wann ist er gegenüber einem t-Test sinnvoll?
Nutze den Mann-Whitney-U-Test bei ordinalen, schiefen oder ausreißerbehafteten Daten oder wenn die Normalverteilungsannahme nicht plausibel ist. Der t-Test vergleicht Mittelwerte und kann unter passenden Voraussetzungen mehr Teststärke haben. Die Wahl sollte vorab zur Fragestellung und Datenskala passen.
Wie wird die U-Statistik berechnet?
Zuerst werden beide Stichproben zusammengelegt und aufsteigend gerankt. Gleiche Werte erhalten den Mittelrang. Aus den Rangsummen R₁ und R₂ entstehen U₁ und U₂. Die ausgegebene U-Statistik ist der kleinere Wert. U₁ und U₂ addieren sich immer zum Produkt n₁ mal n₂.
Wie bestimmt der Rechner den p-Wert?
Der Rechner verwendet eine asymptotische Normalapproximation. Er standardisiert U mit Mittelwert und Standardabweichung, wendet eine Stetigkeitskorrektur von 0,5 und eine Bindungskorrektur an. Unter 8 Werten in einer Stichprobe kann diese Näherung ungenau sein. Vergleiche dann U mit einer exakten Tabelle.
Was sagt die U-Statistik aus?
U beschreibt die Rangüberlappung der beiden Stichproben. Ein U nahe der Hälfte von n₁ mal n₂ passt zu starker Überlappung, ein U nahe 0 zu deutlicher Trennung. Die Rang-biseriale Korrelation ergänzt eine Effektstärke von minus 1 bis 1, wobei 0 keinen Rangunterschied bedeutet.
Werden Bindungen und unterschiedlich große Stichproben unterstützt?
Ja. Gleiche Werte erhalten gemittelte Ränge und eine Bindungskorrektur verändert die Varianz der U-Statistik. Die Stichproben müssen nicht gleich groß sein, weil alle Werte gemeinsam gerankt werden. Sind alle Werte identisch, fehlt die Streuung für einen definierten Test.

Änderungsverlauf

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