Rucking-Kalorien-Rechner
Schätze den Kalorienverbrauch beim Rucking mit dem Pandolf-Modell aus Körpergewicht, Rucksack, Pace, Gelände und Steigung. Das Ergebnis ist eine Schätzung.
Beispiele für Rucking-Kalorien
Die Pandolf-Schätzungen verwenden 70 kg Körpergewicht, 10 kg Rucksack, 15:00 Minuten pro Meile, 60 Minuten und 0 % Steigung.
| Gelände | Geländefaktor | Metabolische Leistung | Kalorien für 60 Min. |
|---|---|---|---|
| Asphalt oder fester Weg | 1,0 | 491,97 W | 423,09 kcal |
| Naturweg | 1,1 | 530,34 W | 456,09 kcal |
| Leichtes Unterholz | 1,2 | 568,71 W | 489,09 kcal |
| Sand | 2,1 | 914,04 W | 786,07 kcal |
| Schnee | 2,5 | 1.067,52 W | 918,07 kcal |
Häufige Fragen
Woher stammt die Pandolf-Gleichung für Rucking?
Pandolf, Givoni und Goldman veröffentlichten die Gleichung für Lastentragen 1977. Dieser Rechner verwendet sie, um aus Körpermasse, Rucksackmasse, Gehgeschwindigkeit, Steigung und Gelände die metabolische Leistung in Watt zu schätzen. Anschließend werden daraus geschätzte Kalorien berechnet. Die Gleichung ist ein Modell und keine Messung deines individuellen Energieverbrauchs.
Welche Pace gilt als Rucking-Tempo?
Rucking liegt zwischen Gehen und Joggen. Ein typisches Trainingstempo liegt ungefähr bei 14:00 bis 18:00 Minuten pro Meile, also bei etwa 3,3 bis 4,3 Meilen pro Stunde. Der Rechner akzeptiert ungefähr 12:14 bis 60:00 Minuten pro Meile. Dieser Bereich entspricht der Gehgeschwindigkeit, die für diese Umsetzung der Pandolf-Gleichung verwendet wird.
Warum unterscheiden sich die Geländefaktoren so stark?
Die Pandolf-Gleichung multipliziert ihren Term für Geschwindigkeit und Steigung mit einem Geländefaktor. Dieser Rechner verwendet 1,0 für Asphalt oder feste Wege, 1,1 für Naturwege, 1,2 für leichtes Unterholz, 2,1 für Sand und 2,5 für Schnee. Tiefe, Verdichtung, Schuhe und eine vorhandene Spur verändern den tatsächlichen Aufwand zusätzlich.
Wie schwer sollte mein Rucksack sein? Ist die 20-%-Regel verbindlich?
Der Rechner kennzeichnet mehr als 20 % des Körpergewichts als interne Vorsicht, nicht als offizielle Vorgabe und nicht als bestätigte Verletzungsschwelle. Die passende Last hängt von Trainingserfahrung, Strecke, Tempo, Gelände, Schuhen und Gesundheit ab. Starte leichter, steigere die Belastung schrittweise und beende die Einheit bei Schmerzen, Taubheit, Schwäche oder verändertem Gangbild. Anforderungen militärischer Veranstaltungen sind keine allgemeine Trainingsvorgabe.
Warum verbraucht Rucking mehr Kalorien als normales Gehen?
Die Pandolf-Gleichung zählt die Rucksacklast zur bewegten Masse und erhöht den Term für Geschwindigkeit und Steigung bei schwierigerem Gelände. Ein schwererer Rucksack, eine schnellere Pace, eine größere Steigung oder ein weicher Untergrund erhöhen deshalb den Schätzwert. Extreme Ergebnisse reagieren empfindlich auf die Modellannahmen und sind keine gemessenen Kalorienwerte.
Änderungsverlauf
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