Datenübertragungszeit-Rechner
Berechne die Übertragungszeit aus Dateigröße, Übertragungsrate und Protokoll-Overhead. Nutze dezimale oder binäre Dateieinheiten sowie Bit- und Byte-Raten.
Beispiele für Übertragungszeiten
Die Beispiele verwenden dezimale Dateigrößen, keinen Protokoll-Overhead und die angegebene Verbindungsgeschwindigkeit.
| Dateigröße | Geschwindigkeit | Übertragungszeit |
|---|---|---|
| 1 GB | 10 Mbps | 13 min 20 s |
| 1 GB | 100 Mbps | 1 min 20 s |
| 5 GB | 100 Mbps | 6 min 40 s |
| 25 GB | 1 Gbps | 3 min 20 s |
| 10 GB | 1 Gbps | 1 min 20 s |
Häufige Fragen
Wie berechnet der Rechner die Übertragungszeit?
Teile die Dateigröße nach der Umrechnung in Bit durch die Übertragungsgeschwindigkeit in Bit pro Sekunde. Ein Byte entspricht 8 Bit. Eine Datei mit 1.000 MB benötigt über eine Verbindung mit 100 Mbps bei nominaler Rate daher 80 Sekunden.
Warum werden Bits und Bytes unterschiedlich behandelt?
Internetanbieter geben Geschwindigkeiten meist in Bit pro Sekunde an, während Betriebssysteme und Dateimanager Dateigrößen in Byte anzeigen. Weil ein Byte 8 Bit enthält, entsprechen 100 Mbps höchstens ungefähr 12,5 MB pro Sekunde, bevor Overhead berücksichtigt wird.
Wofür dient das Feld für Protokoll-Overhead?
Bei einer echten Übertragung wird ein Teil der Verbindung für Protokollheader, Wiederholungen und Verschlüsselung benötigt. Bei 20 % Overhead stehen deshalb nur 80 % der nominalen Rate für Nutzdaten zur Verfügung. Für den theoretischen Bestwert lässt du das Feld auf 0 %.
Was ist der Unterschied zwischen MB und MiB?
MB ist die dezimale Einheit und entspricht 1.000.000 Byte. MiB ist die binäre Einheit und entspricht 1.048.576 Byte, also 1.024 × 1.024 Byte. Der Rechner bietet beide Varianten an, damit du die Einheit deiner Dateiquelle korrekt übernehmen kannst.
Warum ist die tatsächliche Übertragung langsamer als die Schätzung?
Die Rechnung nimmt an, dass die eingetragene Geschwindigkeit dauerhaft erreicht wird. In der Praxis begrenzen der langsamste Abschnitt der Verbindung, Serverlimits, Festplattengeschwindigkeit, WLAN-Störungen und Netzauslastung den Durchsatz. Betrachte das Ergebnis als Planungswert und berücksichtige einen passenden Overhead.
Berücksichtigt das Ergebnis Upload- und Download-Geschwindigkeit?
Der Rechner verwendet die einzelne Geschwindigkeit, die du einträgst. Für einen Download nutzt du die Empfangsgeschwindigkeit, für einen Upload die Sendegeschwindigkeit. Bei vielen Anschlüssen ist der Upload langsamer als der Download, deshalb ist die Richtung für eine passende Schätzung wichtig.
Änderungsverlauf
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