Aquarium-Besatz-Rechner
Schätze den Fischbesatz deines Aquariums mit dem Volumen in Litern, der Fischlänge und der Filterleistung. Die Faustregel bleibt eine biologische Näherung.
Leitfaden zum Aquarium-Besatz
Der Rechner vergleicht die ausgewachsene Fischlänge mit angepasster Beckenkapazität und Filterung.
| Besatzgrad | Genutzte Kapazität | Bedeutung |
|---|---|---|
| Unterbesetzt | Unter 70 % | Unter dem Schwellenwert für guten Besatz |
| Gut besetzt | 70 bis unter 100 % | Innerhalb der modellierten Arbeitskapazität |
| Voll besetzt | 100 bis 125 % | Am oder über dem Ausgangswert |
| Überbesetzt | Über 125 % | Besatz reduzieren oder Kapazität erhöhen |
Häufige Fragen
Wie funktioniert die Ein-Zoll-pro-Gallone-Faustregel?
Die Faustregel setzt die ausgewachsene Gesamtlänge von Fischen ins Verhältnis zur Wassermenge. Dieser Rechner startet mit einem Zoll Fischlänge je US-Gallone Nettowasser und passt die Kapazität an Beckengröße und Filterumschlag an. Das Ergebnis ist eine Heuristik, keine biologische Garantie.
Wie wird der Besatzgrad berechnet?
Zuerst werden 90 % des Nennvolumens als nutzbares Wasser angesetzt. Daraus entsteht die Grundkapazität. Ein Faktor für die Beckengröße und ein Faktor für die Filterung verändern diese Zahl. Deine ausgewachsene Fischlänge geteilt durch die angepasste Kapazität ergibt den Besatzgrad in Prozent.
Warum verändert die Beckengröße das Ergebnis?
Kleine Becken haben weniger Wasser zur Verdünnung von Abfallstoffen und oft weniger Puffer bei Sauerstoff und Temperatur. Größere Becken können Schwankungen besser abfedern. Der Größenfaktor bildet diesen Unterschied grob ab, ersetzt aber keine Prüfung der jeweiligen Fischart und ihrer ausgewachsenen Größe.
Wie wirkt sich die Filterleistung auf den Besatz aus?
Der Rechner setzt den Filterumschlag aus der Leistung in GPH und dem nutzbaren Volumen an. Fünf Umschläge pro Stunde dienen als Referenz. Der Filterfaktor wird begrenzt, damit eine hohe Pumpenangabe die Heuristik nicht unverhältnismäßig vergrößert. Tatsächliche Leistung und biologische Filterung können abweichen.
Was bedeutet überbesetzt?
Unter 70 % gilt im Modell als unterbesetzt, 70 bis unter 100 % als gut besetzt, 100 bis 125 % als voll besetzt und über 125 % als überbesetzt. Bei einem hohen Wert solltest du Besatz, Wasserqualität, Filter und Wasserwechsel prüfen. Die Kategorien sind keine Garantie für ein biologisch stabiles Aquarium.
Ist die Ein-Zoll-pro-Gallone-Regel immer genau?
Nein. Körperform, Stoffwechsel, Revierverhalten, Sauerstoffbedarf und Abfallmenge unterscheiden sich stark. Besonders große, schwere oder anspruchsvolle Arten passen schlecht zur Faustregel. Recherchiere die Bedürfnisse jeder Art, prüfe regelmäßig die Wasserqualität und besetze ein neues Aquarium langsam.
Änderungsverlauf
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